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hast du die Scherben nicht gesehn, auf den' du weitergehst?


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zu viele gedanken schwirren..

ich bin gerade dabei mein erstes buch zu schreiben. oh ja sicher, wer ist da nicht schon alles drauf gekommen. naja trotzdem versuch ichs einfach mal. ich hab schon des öfteren von leuten zu hören bekommen, dass mir schreiben liegt. und ich weiß das ich das kann, vielleicht ist es auch das einzige was ich kann. naja, ich kann schon mehr, aber da steckt nicht soviel herzblut drinn, wie beim schreiben. ich suche leute die schon erfahrungen auf diesem gebiet gesammelt haben, evtl schon ein buch rausgebracht haben. ich wäre euch dankbar wenn ihr mir mir eure erfahrungen teilt und mir tipps geben könntet, wie das ganze dann so abläuft, wegen verlag suchen usw.

8.7.08 18:59


Gülcan & Collien sind Opfer

Schlicht und einfach Opfer! Vielen Danke, Pro Sieben für eine anspruchslose Sendung mehr. Wenn ihr schon so Menschenfreundlich seit und uns diese wundervolle, lehrreiche Sendung schenkt, hättet Ihr ja immerhin keinen billigen Abklatsch einer Serie aus den USA nehemen können. Sagt euch Paris Hilton was? Ja genau, dass ist das Original. Kein Gutes, aber immerhin das Original. Wow, Gülcan wer?? und Collien wer? Ihr armseeligen Verwirtten. Sind euch Einschaltquoten mehr wert als eure Moral, oder habt ihr keine? Ganz klar kann ich hier nur sagen: Intressiert mich nicht!! Ich bin nunmal keine dreizehnjährige kleine Tussi die ihr mit sowas noch begeistern könnt. Falls alle dreizehnjährigen überhaupt noch Zeit für sowas finden, schließlich ist die Schwangerschaftsrate unter Jugendlichen so hoch wie noch nie.. Also ja, ich glaube fest daran, dass auch diese minderwertige Sendung ihre Anhänger finden wird, wenn nicht unter schwangeren Jugendlichen, dann bestimmt unter irgendwelchen anderen armen Irren.

 

Gülcan und Collien, ja bitte zieht aufs Land, und bleibt dort für immer. 

8.7.08 20:39


Komplimente

Es ist 01:35 und ich liege wach. Wow, bis jetzt haben sich genau Null Leute zu meinem Blog geäußert. Ja ich Loserkind. Aber darum geht es jetzt gar nicht. Es geht um Komplimente und wie man damit umgehen soll, kann. Ich hasse Komplimente. Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon mein Leben lang eine Komplimentephobie. Pah, sie werden doch nicht wirklich glauben, dass ich ihnen ihre schamlos dahergelogenen Lügen und Schleimereien abkaufe!! Bei Fremden ist es mir am aller peinlichsten. Aber manchmal auch angenehm. Kommt auf die Situation an. Wenn man mir Lob für Dinge ausspricht die ich selbst mag, hab ich kein Problem damit ein Kompliment zu bekommen, ja im Gegenteil. Ich deute so etwas meist als pures Eifersuchtsgeständnis, was mich natürlich freut und mich selbst besser fühlen lässt. Aber andere Dinge sind mir widerrum mehr als unangenehm. Niemand will hören wie schön, süß oder, am aller schlimmsten, sexy irgendjemand gerade die Stellen an dir findet, die du hasst. Da braucht mir auch keine Teeniezeitrschiften-Psychologin zu erzählen, wie gut das doch für das ego wäre und dass niemand häßlich ist. Denn die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, auch in der Männerwelt. Was mir aber ziemlich egal ist. Ich fühle mich damit nicht wohl, dann will ich von niemanden ein verdammtes Kompliment darüber hören! Das einzige was das dann in mir auslöst ist Schamgefühl und ich fühle mich ziemlich verarscht! Klar, der andere will mich bestimmt nicht aufs Kreuz legen, wobei.. in einem anderen Zusammenhang. Darum geht es nicht, anderes Thema. Liebe Leute, bitte merkt euch; Komplimente sind ein schwieriges Terrain, dass man nur mit äußerster Vorsicht betreten sollte. Und man sollte auf jeden Fall damit rechnen, dass es in 50% der Fälle nicht so ankommt wie es gemeint sein sollte und seine Wirkung schlagartig um ganze 100% Pronzent, die sich ins Gehirn des Komplimentierten einbrennen, verfehlt. Wobei zu beachten ist, dass Komplimente von uninteressanten Fremden uns weitaus weniger nahegehn, als die von irgendwelchen Typen, den wir selbst heiß finden. Aber Komplimente eines Typen mit dem man gerade das langersehnte Erste Date hat, die sind schon nochmal ein anderes Kaliber. Bleibt nur zu hoffen, dass Ihm nur die Dinge ins Auge stechen, die das auch wirklich sollen und natürlich, dass niemand die Dinge die uns peinlich und unangenehm sind, anspricht. Wer hasst solche Situationen nicht?
10.7.08 01:55


Ich bin dünn.

Immer wieder stoße ich hier auf Bloggs, die sich mit Essstörungen beschäftigen. Und nicht selten lese ich, dass die Mädchen noch dick sind, sich aber ein Wunschgewicht von 50 - 55 Kilo ersehnen. Ich habe dieses Wunschgewicht. Fühle ich mich damit wohl, schön? Nein, ich selbst finde mich zu dünn, ich sehe nicht kränklich aus. Aber ich bin einfach ein schmales, schlankes, zierliches Mädchen. Will man nicht immer das haben, was man nicht haben kann? Und wenn man dann in der Nähe des Zieles ist das man sich gesteckt hat, ist man dann zufrieden? Sieht es wirklich so aus wie man es sich vorgestellt hat? Es ist eine der ältesten Weisheiten der Welt und doch ist es einfach wahr. Man ist nie mit 100% mit sich zufrieden. Man braucht nur einmal 'nen guten Tag zu haben, sich recht wohl in seiner Haut zu fühlen und dann muss nur irgend ein Trottel mit 'nem dummen Spruch oder einem abwertenden Blick kommen und schon ist alles dahin. Egal ob man sich zu dick oder zu dünn fühlt. Denken Dicke manchmal etwa Dünnen geht es leichter von der Hand? Ich fühle mich nicht als volle Frau, geistig ja, körperlich nicht ganz. Hätte ich ein anderes Erscheinungsbild, würde ich anders auftreten und anders ankommen. Ich denke das ist eines der größten Defizite, dass das Dünnsein mit sich bringt. Man ist einfach das kleine süße Mädchen. So ist es zumindest bei mir. Oder für ganz unverschämte bin ich natürlich zu dünn. Es tut mir leid eure Augen jemals mit meinem Anblick belästigt zu haben.

Man kann es nie allen recht machen, am wenigsten, sich selbst. Reines Dünnsein heißt nicht gleich Modelmaße. Entweder man ist dann zu klein, oder hat ne zu kleine Brust. Mir ist mittlerweile wirklich wichtig geworden, auch dickeren Leuten begreiflich zu machen, dass es Dünne nicht immer leichter haben, oder gerne so sind. Manche ja. Aber es bringt wie gesagt auch Defizite mit sich. Man sollte den 'Trend' nicht auf Dick oder Dünn festlegen, so wie es die Medien meist tun und wie man stark merkt versuchen die Medien vermehrt von dem 'Dünnsein' Trend wegzukommen. Dünne werden als Magermodels abgestempelt. Sagt man zu Dicken etwa Fettsau? Vielleicht ist dem ein oder anderen auch schon mal aufgefallen, dass gerade mit Dünnen verbal viel härter umgesprungen wird als mit kräftigen, stämmigen, dicken Leuten. Die können ja nie was dafür. Ich bin der Meinung man sollte NIE egal um was es geht alle Leute über einen Kamm scheren, und so sehe ich das auch in dieser Dicken vs. Dünnen Diskussion. Mitteinander nicht Gegeneinander, sodass jeder sein Ziel erreicht. Nachdenken bevor man spricht. Das ist wichtig, doch wird von vielen oft vergessen.

Das ist am Ende nichts andere als Rassismuss...

10.7.08 15:21


Kein Hungergefühl.

Ich fühle mich eklig und schlecht. Meinen bedauernswerten Gewichtsverlust, der mich nicht mal mehr ganz 50 Kilo wiegen lässt, schiebe ich auf die Tatsache, dass ich schon 2 Monate die Pille nicht mehr nehme. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Kann schon sein. Ich habe heute ein kleines Stück Erdbeerkuchen gegessen. Ich habe kein Hungergefühl. Warum weiß ich auch nicht. Ich will nicht abnehmen, ich will nicht. Ich war schon immer jemand von denen, die essen konnten was sie wollten ohne zu zunehmen. Warum habe ich seit ca. drei Wochen vermindertes bis kein Hungerfühl mehr? Wenn Sie etwas zu essen macht, schmeckt es mir nicht. Es schmeckt immer gleich und das macht mich wütend. Immer die gleiche Soße, keine Abwechslung. Gestern stand eine riesige leckere Erdbeer-Sahne Torte im Kühlschrank. Ich wollte mir ein Stück nehmen und durfte nicht. Die Torte gehört der Tante. Sicherlich, die 80 jährige Tante wird die ganze Torte allein verspeißen. Ich sah in der fettreichen Torte meine Rettung. Immer wenn ich fettige, kalorienreiche Sachen esse, fühle ich mich gut. Und glaube nicht mehr ganz so dünn zu wirken. Es geht mir nicht gut. Ich habe bis jetz nichts gegessen, außer dem kleinen Stück Erdbeerkuchen, dass ich mir beim Bäcker kaufte. Ich könnte heulen, ich will das ja gar nicht. Aber was soll ich tun? Es ist nichts da, was ich jetzt essen wollen würde. Ich will viel. Fett- und Kalorienreich soll es sein. Oder mit viel Käse. Ich fühle mich so unglaublich eklig, ich glaube nicht, dass das jemand nachvollziehen kann. Es ist wie Magersucht, nur umgedreht. Mir geht es nicht anders als Leuten, die abnehmen wollen und sich schlecht fühlen wenn sie etwas fettreiches gegessen haben.

Mir ist vorhin klar geworden, ich muss mehr für mich und weniger für andere Schreiben. Dieser Blogg ist in erster Linie für mich. Ich will dadurch Ideen und Anregungen zusammentragen, die ich dann in meinem Buch wiedergeben kann.

Weniger Denken, mehr Essen. Weniger Denken, mehr Fühlen.

Es geht mir schlecht.

10.7.08 18:13


Gedanken fassen.

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Ich liege wach. Jede Nacht, warum kann ich weder schlafen, noch essen, noch klare Gedanken fassen. Heute ist wieder so wie so oft. Ich hätte so viel zu tun, es gibt so viel was ich machen muss und es doch lasse. Warum? Ich weiß es nicht. Dass ich so schlecht schlafe macht mir in letzter Zeit mein Leben unnötig schwerer. Rückenschmerzen & Alpträume. Jede Nacht. Ich hab heute so gut wie nichts gegessen. Ich habe keinen Hunger und doch will ich etwas essen. Wenn ich Hunger habe, dann nicht lange. Bin zu spät schlafen gegangen um zu früh aufzustehn. So oder so ähnlich heißt es auch in einem Song von Mia. Ich sah sie live auf der Campus Invasion 2006. Sie wurde ausgebuht. Flaschen flogen auf die Bühne. Damals war die Band nicht wirklich begehrt bei der breiten Masse. Heute um so mehr. Ich mag die Musik. Ich bin melancholisch und geistig abwesend. Ich merke wie ich langsam müde werde. Öfter und öfter verschreibe ich mich, treffe Tasten nicht, bin langsam. Ich sollte versuchen zu schlafen. Doch genau jetzt schleicht sich mir wieder der Gedanke des unumgänglichen Morgens ein. Dinge die ich tun muss, aber zu lange schon rausgezögert habe, muss ich endgültig beenden.
11.7.08 04:23


Haut und Knochen

Neben mir steht ein Teller mit Mittagessen. Es war eine kleine Portion. Jetzt ist es kalt. Ich wollte essen, doch es ging nicht. Der Geschmack in meinem Mund lässt mich die Lust darauf verlieren. Ich fühle mich unglaublich mager. Ich sehe mich selbst, anders als andere mich sehen. Es gibt genug die meinen ich sei nicht zu dünn. Ich bin einfach dünn, das war ich schon immer. Aber gerade heute fühle ich mich schlechter denn je. Ich bin schwach auf den Beinen, hab bis 14 Uhr geschlafen. Gerade versuche ich mich zu zwingen, den Teller aufzuessen. Danach würde ich mich besser fühlen. Heute Abend geh ich mit einer guten alten Freundin aus. Sie hat in meinen Augen einen schöneren, besseren Körper. Ich habe Angst. Ich will nicht als die 'Magersüchtige' dastehen. Ich will auch schön gefunden werden. Ich will mich selbst schön finden. Das einzige was ich jetzt tun kann, ist mich mit Essen vollzustopfen um mich wohler zu fühlen. Ich werde jetz, ob ich will oder nicht, ob ich kann oder nicht, den Teller mit dem kalten Mittagessen aufessen. Danach werde ich mir im halbe-std-tackt etwas andres holen. Egal was, hauptsache viel.

11.7.08 15:17


Schwarz.

 
Jemand sagte mal zu mir, wenn ich eine Farbe wäre, dann wäre ich Schwarz. Kein Dunkelgrau, in dem wenigstens noch etwas Helles zu erkennen wäre. Nein, Schwarz. Das tiefste und dünkelste Schwarz das es gibt. Es rührt nicht von Bosheit. Es entsteht aus Trauer und Enttäuschung.

 

 

11.7.08 19:05


Ein bisschen Klarheit

würde mir schon so viel weiterhelfen. Zum vierten mal heute sitz ich hier. Versuche durch das Schreiben meine Gedanken in eine nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen. Schicksale wie meine gibts es hier zu hunderten. Jeder meint ihn triffts am schlimmsten, so meine ich das auch. Alle sind gleich, jeder ist anders. Warum sollte sich gerade jemand für mich intressieren. Oft kommt mir der Gedanke, dass ich gar nicht so einzigartig bin wie ich denke. Und das ist der schlimmste Gedanke überhaupt. Ich weiß, ich bin wirklich ein Extrem. Das merke ich, durch den Alltag, durch meine, übrig gebliebenen, sozialen Kontake. Ein Stück weit bin ich hoffnungslos. Ich wünsche mir nur ein kleines Erfolgserlebnis das mich wieder ein bisschen optimistischer in die Zukunft blicken lässt. Ganz und gar Optimist werde ich niemals sein, dafür hat es sich das Leben zu oft mit mir verscherzt. Trotzdem bin ich dankbar für die schönen, wertvollen Erinnerungen an damals. Aber es sind und bleiben einfach Erinnerungen. Es ist vorbei. Und es wird nie wieder so werden wie es einmal war.
11.7.08 22:35


Ewigkeiten.

Ich wollte mir vorhin eine CD kaufen. Von Echt. Ja, die Band aus den 90ern mit Kim Frank. ich liebe Echt. Natürlich war die CD nicht vorhanden. Kein einziges Album von Echt war zu haben. Wohl nicht mehr so begehrt. Find ich gut. Als ich zum Haus rausging und in die Stadt fuhr, kam es mir so vor als ob ich schon Ewigkeiten nicht mehr draußen war, oder unter Menschen. Und so ist es auch. Am Geschäft angelangt fühlte ich mich von zu vielen Leuten angestarrt. Bilde ich mir so etwas ein? Oder ist es so? Gründe gäbe es ja. Sicher denken sich die Leute 'schaut euch die an, wie dünn die ist' oder irgendetwas anderes. Auf jeden Fall nur negatives. Ich bin froh das ich wieder daheim bin. Ich habe mich einfach unwohl gefühlt. Ich fühl mich schlecht in meiner Haut. Was soll ich heute Abend machen? Rausgehn? Aufs Fest. Aber dort sind viele Leute, viele Leute die mich bestimmt auch zu dünn und zu häßlich finden. Ich finde mich nicht immer häßlich, aber heute. Und ich weiß, dass es mir egal sein sollte, was andere denken. Früher war mir das auch egal, aber mein Selbstvertrauen hat abgenommen. Heute zumindest, die Tage zumindest. Vielleicht sieht es morgen schon wieder anders aus. Diese unklarheit macht mir zu schaffen, diese ungewissheit und dass in den Tag leben gefällt mir nicht. Ich bin verwirrt.

ich liebe dieses bild. warum weiß ich nicht, ich kann es auch nicht wirklich beschreiben. aber ich liebe es.



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12.7.08 19:05


Zu dünn, zu Gesellschaftsunfähig

Es ist kurz vor 02:00 Uhr. Ich ekel mich mal wieder vor mir selbst, habe ein widerwärtiges Gefühl von Hunger in meinem Magen. Ich hab' mir jetzt eine Pizza in den Ofen geschoben. Es war kein schöner Tag heute. Gestern war auch zum kotzen. Ich weiß ich werde die Pizza nicht schaffen. Ich fühle mich als ob ich kurz vorm verhungern wäre, werde dann wahrscheinlich knapp die halbe Pizza essen und kann dann nicht mehr. Wenn ich überhaupt so viel schaff. Ich fühle mich Tag für Tag dünner. Und täglich muss ich mich mehr über die ganzen Opfer aufregen. Nur wegen solchen übertriebenen Ana Mädchen, denkt die Öffentlichkeit, dass alle Dünnen gleich Krank, Magersüchtig, Essgestört sind. Ich habe zur Zeit probleme, darauf schließe ich zurück, dass ich nichts essen kann. Zuviel bereitet mir Sorgen und Kummer. Ich bin nicht wie andere, ich werf' nicht alle in einen Topf. Es ist nichts schlimmes dabei, wenn man schlank sein will und deshalb abnimmt, egal wie. Es ist mir egal. Aber, ich kann es einfach nicht verstehen, dass manche so lächerlich an die Sache rangehn. Es zu einem Trend machen, wie diesen Emo Dreck. Die wollen doch nur, dass irgendjemand kommt und ihnen sagt wie eklig und abartig Dünne sind, und die meisten Kerle doch auf Mädchen stehen, wo noch was zum anfassen da ist.

Die Welten von diesen schlichten Mädchen sind dann wieder gerettet und heil. Und was ist mit mir, oder anderen die chronisch dünn von Natur aus sind? Wir sind dann wieder die Magermodels, die Kranken, die Magersüchtigen, die, die nicht erkannt haben, dass es doch nichts bringt dünn zu sein, und dass es doch viel schöner aussieht, wenn 'bisschen mehr' dran ist. Wir sind der übrig gebliebene Rest, den es jetzt gilt fertig zu machen.

14.7.08 02:05


Sinnlos und Leer

Gestern war das Internet tot. Rechnung nicht bezahlt. Eigentlich hätte ich mich reinsteigern können, aber ich hatte kein Kraft dazu. Die Nerven wollte ich mir sparen. Nachmittags war ich beim Arzt wegen der Appetitlosigkeit und meiner momentan ziemlich schlechten Verfassung. Mir wurde Blut abgenommen. Ich mag das irgendwie. Jetz kann ich auf die Auswertung warten, ob ich evtl eine Schilddrüsenüberfunktion habe. Und ich muss wieder zum Therapeuten. Der Arzt meinte, dass alles zusammenhängt. Er meinte auch, dass er durch den Therapeuten erfahren hat, dass ich mir viel zu viele Gedanken mache. Das macht mich Krank. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe einfach zuviel Stress und doch nichts anständiges zu tun. Ich mach mir einfach zuviele Gedanken über Dinge, die es nicht wert sind.

Ich bin in den letzten zwei Tagen irgendwie total passiv. Mir ist auch klar geworden, dass, so schwer es mir auch teilweise fällt, ich so keine Beziehung führen kann und will. Die ständigen Diskussionen mit meinem Freund, haben mich sehr belastet. Ich muss erst wieder mit mir selbst klarkommen, um wieder einem normalen Alltag nachzukommen. 

Bla Bla, ich fühle mich heute so Sinnlos und Leer. Als hätte ich einen riesen Stau im Kopf. Schrecklich. Was soll ich denken, was soll ich tun? 

15.7.08 16:12


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