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Ich bin dünn.

Immer wieder stoße ich hier auf Bloggs, die sich mit Essstörungen beschäftigen. Und nicht selten lese ich, dass die Mädchen noch dick sind, sich aber ein Wunschgewicht von 50 - 55 Kilo ersehnen. Ich habe dieses Wunschgewicht. Fühle ich mich damit wohl, schön? Nein, ich selbst finde mich zu dünn, ich sehe nicht kränklich aus. Aber ich bin einfach ein schmales, schlankes, zierliches Mädchen. Will man nicht immer das haben, was man nicht haben kann? Und wenn man dann in der Nähe des Zieles ist das man sich gesteckt hat, ist man dann zufrieden? Sieht es wirklich so aus wie man es sich vorgestellt hat? Es ist eine der ältesten Weisheiten der Welt und doch ist es einfach wahr. Man ist nie mit 100% mit sich zufrieden. Man braucht nur einmal 'nen guten Tag zu haben, sich recht wohl in seiner Haut zu fühlen und dann muss nur irgend ein Trottel mit 'nem dummen Spruch oder einem abwertenden Blick kommen und schon ist alles dahin. Egal ob man sich zu dick oder zu dünn fühlt. Denken Dicke manchmal etwa Dünnen geht es leichter von der Hand? Ich fühle mich nicht als volle Frau, geistig ja, körperlich nicht ganz. Hätte ich ein anderes Erscheinungsbild, würde ich anders auftreten und anders ankommen. Ich denke das ist eines der größten Defizite, dass das Dünnsein mit sich bringt. Man ist einfach das kleine süße Mädchen. So ist es zumindest bei mir. Oder für ganz unverschämte bin ich natürlich zu dünn. Es tut mir leid eure Augen jemals mit meinem Anblick belästigt zu haben.

Man kann es nie allen recht machen, am wenigsten, sich selbst. Reines Dünnsein heißt nicht gleich Modelmaße. Entweder man ist dann zu klein, oder hat ne zu kleine Brust. Mir ist mittlerweile wirklich wichtig geworden, auch dickeren Leuten begreiflich zu machen, dass es Dünne nicht immer leichter haben, oder gerne so sind. Manche ja. Aber es bringt wie gesagt auch Defizite mit sich. Man sollte den 'Trend' nicht auf Dick oder Dünn festlegen, so wie es die Medien meist tun und wie man stark merkt versuchen die Medien vermehrt von dem 'Dünnsein' Trend wegzukommen. Dünne werden als Magermodels abgestempelt. Sagt man zu Dicken etwa Fettsau? Vielleicht ist dem ein oder anderen auch schon mal aufgefallen, dass gerade mit Dünnen verbal viel härter umgesprungen wird als mit kräftigen, stämmigen, dicken Leuten. Die können ja nie was dafür. Ich bin der Meinung man sollte NIE egal um was es geht alle Leute über einen Kamm scheren, und so sehe ich das auch in dieser Dicken vs. Dünnen Diskussion. Mitteinander nicht Gegeneinander, sodass jeder sein Ziel erreicht. Nachdenken bevor man spricht. Das ist wichtig, doch wird von vielen oft vergessen.

Das ist am Ende nichts andere als Rassismuss...

10.7.08 15:21
 


bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


ich (10.7.08 17:34)
der eintrag ist super


/ Website (10.7.08 18:07)
aber dagegen kann man nichts tun.
respektieren und nicht lesen


Delilah (10.7.08 20:06)
Na ja, ob mit Dünnen verbal härter umgegangen wird, sei mal dahin gestellt, das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ich zumindest beobachte eher das Gegenteil: Dicke sollen halt "einfach abnehmen" und die Dünnen bekommen Mitleid (zumindest, wenn sie magersüchtig sind, ich gehe jetzt mal allgemein von Essstörungen aus). In Bezug darauf glaube ich außerdem, dass das "Schönsein" nicht unbedingt Hauptmotivation ist, auch, wenn die meisten das natürlich behaupten. M. E. hat das tiefere Gründe.
Gerade was die weiblichen Formen angeht... viele wollen die gar nicht, wollen keine Frauen sein, keine Blicke auf sich ziehen, nicht attraktiv wirken. Wenn man "natürlich" dünn ist, ist das was ganz Anderes! Eine MS ist eine psychische Krankheit, sonst würde man ja aufhören, nicht zu essen, wenn man bestimmte Ziele erreicht hat. Wenn es eine ES ist, geht es, verdammt, nicht einfach nur ums Abnehmen.

Versteh mich nicht falsch. Ich finde es plausibel, was du sagst, aber die Tatsache, dass es ab einem gewissen Punkt eine Krankheit ist, scheint hier nicht berücksichtigt.
Im Übrigen gibt es genug Menschen, die zu dicken Frauen "Fettsau" sagen. o_O Aber das mit den verbalen Gemeinheiten hatten wir ja schon.


ninkka / Website (11.7.08 12:25)
es gab mal eine zeit, da galten dünne menschen als hässlich und arm. menschen mit speck bedeuteten wohlstand, schönheit und reichtum. jetzt ist es genau umgekehrt. doch alles in allem ist und war unser erscheinungsbild immer nur ein statussymbol. schön für die, die gerade dem trendigen statussymbol entsprechen. doch aussehen ist leider nicht alles. und das vergessen die meisten.
es geht darum, wer du bist, und ob du dich mit dir selbst wohl fühlst, so wie du bist. und das wohlfühlen muss zuerst da sein. nicht dass du sagst, ich muss zuerst 5 kilo zunehmen (oder abnehmen) um mich schön zu fühlen. nein! du musst ZUERST dich so akzeptieren, wie du bist, und dann erst darüber nachdenken, ob du abnehmen oder zunehmen willst.
das ist kompliziert und paradox, doch das ist der einzig richtige weg.
man kann sein leben lang irgendwelchen idealen nachlaufen und trotzdem unzufrieden sein. man kann aber auch sich selbst ein bisschen mehr mögen und einfach glücklich sein leben leben.

LG ninkka


lamm / Website (12.7.08 22:25)
ich versteh was du meinst
im lezten jahr hab ich ca. 15 kilo abgenommen [stress, magenbeschwerden etc.], zwar finde ich mich nicht zu dünn, aber auch nicht weiblich. mir wird imer wieder gesagt, dass ich sehr zierlich, mädchenhaft aussähe; mädchenhaft nicht weiblich. immerwieder muss ich mir anhören, dass ich mehr essen solle, krank aussähe etc.
muss mich täglich für meine figur rechtfertigen und für alles was ich tue. esse ich zwei brötchen morgens bin ich verfressen, esse ich ein halbes anorektisch. es ist nie okay.
vorher hingegen war es genauso, aß ich mehr musste cih aufpassen nciht zuzunehem, aß ich wenig wurde gefragt ob ich diät mache und auch so ein mger model werden wolle.
insgesamt ist man nie gut genug, egal wie man aussieht, immer wird einem suggeriert [hauptsächlich sogar vom umfeld, nicht von den medien] dass man zu dickdünngroßkleindurchschnittlichanders sei


[vielleicht interessiert dich das: http://www.myspace.com/antilookism]


lebens-muede / Website (12.7.08 22:41)
hey...
ich bin hierher gestoßen in deine kleine Welt, und schaute mich ein wenig um... dein Blog gefällt mir, deine Texte erst recht... und in diesem hier steckt viel Wahrheit drin und ein Thema, dass viel zu wenig betrachtet wird: Dünnsein hat auch Schattenseiten....
Ich kenne sie auch.... ich weiß auch wie es ist, sich selbst zu dünn zu finden, wie man krampfhaft versucht nach "etwas mehr" auszuschauen, wie man versucht sich selbst mit kaloreicher Nahrung zu mästen. Ich weiß wie es ist, wenn man das Gefühl hat, andere schauen einen ständig blöd an, denken "mein gott ist die dünn"... wie schlecht man sich damit doch fühlt... Jedoch kenne ich auch die andere Seite, die Angst zuzunehmen, die Angst vor Nahrung und dem Dicksein... Auch kein schönes Gefühl.... Das eigene Körpergefühl spielt nicht immer gut mit uns.
Und eigentlich will ich dir hiermit nur sagen, pass auf dich auf, denn ich weiß, wie schnell man abrutschen kann (auch, wenn man sich zu dünn fühlt....).... Und ansonstens hoffe ich, dass du irgendwann den Weg finden wirst, auf dem du dich wohlfühlst und dir selbst gefällst.

Alles Gute,
lebens-muede


Sandi (7.1.09 21:13)
Hallo ich ahbe eine frage wenn es ok ist.
Ich bin 16 jahre alt wiege 47,5kilo und bin 1,70 groß..
ich weiß das ich für mein alter viel zu wenig wiege und ich komm langsam auchnicht mehr damit zurecht ich will zunehmen ich esse regemäßig jeden Tag und auch das was ich essen möchte,aber ich nehem nicht zu
könntet ihr mir vllt. Helfen?zum beispiel ein tipp geben wie ich mich bessa ernähren könnte oda was ich essen könnte um zu zunehmen
wär euch echt sehr dankbar wenn ihr mir helfen könntet

liebe grüße.Sandi

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